BVFK
Vollständige Signatur
StA RD, BVFK
Bestand
Identifikation (kurz)
Titel
Titel
Beauftragter für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte
Laufzeit
Laufzeit
1954-1977
Bestandsdaten
Geschichte des Bestandsbildners
Geschichte des Bestandsbildners
Während und nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Schleswig-Holstein von allen deutschen Bundesländern den höchsten Zustrom an Flüchtlingen und Heimatvertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten. Um 1949 machte diese Gruppe fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung aus. Die Neuankömmlinge mussten registriert und mit Ausweispapieren versorgt werden, es musste Wohnraum, Nahrung und Arbeit beschafft werden.
Die Vertriebenen erhielten Flüchtlings-Ausweise, die sich in 3 Gruppen teilten: A (Vertriebene aus den geräumten deutschen Ostgebieten), B (Kriegsgeschädigte) und Gruppe C (Flüchtlinge aus der sowjetischen Besatzungszone). Die Antragsbearbeitung, Ausstellung von Ersatzausweisen etc. oblag dem Beauftragten für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte.
Die Vertriebenen erhielten Flüchtlings-Ausweise, die sich in 3 Gruppen teilten: A (Vertriebene aus den geräumten deutschen Ostgebieten), B (Kriegsgeschädigte) und Gruppe C (Flüchtlinge aus der sowjetischen Besatzungszone). Die Antragsbearbeitung, Ausstellung von Ersatzausweisen etc. oblag dem Beauftragten für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte.
Weitere Angaben (Bestand)
Umfang in lfd. M.
Umfang in lfd. M.
4,6
Bearbeiter
Bearbeiter
Dr. Dagmar Hemmie, Martina Zuleger