P.3.13
Complete identifier
StA BS, P.3.13
Fonds
Identification (short)
Title
Title
Dr. Heinz Blankenburg
Life span
Life span
1914-2000
Fonds data
Short description
Short description
Dr. Heinz Blankenburg (25.1.1914-22.7.2000) prägte die Stadt von 1947-1950 als Stadtdirektor und von 1950-1974 als Bürgermeister.
History of creator
History of creator
Heinz Blankenburg wurde am 25.1.1914 als jüngster Sohn des Postinspektors Karl Blankenburg und seiner Ehefrau Wilhelmina geb. Timmermann in Dortmund geboren, wo Karl Blankenburg zu dieser Zeit beruflich tätig war. Später siedelte die Familie nach Gotha über, wo der Vater Karl Blankenburg nach 1945 Kreisleiter der Demokratischen Partei Deutschlands wurde.
Nach Besuch des Arnoldi-Reformrealgymnasiums zu Gotha studierte Heinz Blankenburg vom Sommer 1933 bis Wintersemester 1934/35 in Göttingen Rechts-und Staatswissenschaften, dass er nach geleistetem Reichsarbeitsdienst in Berka/Werra in der ABteilung 6/232 in Jena vom Wintersemester 1935/36 bis zum Sommersemester 1937 fortsetzte und mit erfolgreicher Promotion zum Dr. jur. am 23.12.1937 abschloss. Zum 27.8.1940 legte er das 2 juristische Staatsexamen ab und wurde Regierungsassesor im Innenministerium von Thüringen.
Zum 1.11.1937 wurde Heinz Blankenburg zur 6. Kompanie des Schützenregiments 1 (ab 1942/43 Panzergrenadierregiment) in Weimar eingezogen und nahm laut eigenen Angaben am Einmarsch in das Sudetenland sowie am Polen-, Frankreich-, und Russlandfeldzug teil, wo er zuletzt am 30.1.1945 zum Hauptmann d.R. befördert wurde und verschiedene Kriegsauszeichnungen erhielt.
Am 22.11.1944 heiratete Heinz Blankenburg Vera Pflaumbaum, Tochter des Landwirts und Pferdezüchters Emil Pflaumbaum aus Uszpiaunehlen (ab 1938 Fohlental, 1947-2020 Nowouralsk, seither Nowouralskoje) im damaligen Ostpreußischen Landkreis Pillkallen (ab 1938 Schloßberg). Emil Pflaumbaum baute nach 1945 in Liensfeld bei Eutin eine Trakehnerzucht auf, bevor er 1962 starb.
Nach Entlassung aus britischer Gefangenschaft am 15.8.1945 trat er am 1.10.1945 seinen Dienst als Angestellter bei der Kreisverwaltung Eutin an und war dort als Leiter des Informationsbüros und Verbindungsmann zur britischen Militärregierung beim Aufbau der Selbstverwaltung im Kreis Eutin tätig. Am 21.3.1947 wurde Dr. Heinz Blankenburg Stadtdirektor von Bad Schwartau und am 1.5.1950 zum Bürgermeister der Stadt gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis zu seinem Ausscheiden und Pensionierung zum 30.4.1974. Seit 1959 gehörte der bis dahin parteilose Blankenburg der CDU an, engagierte sich ehrenamtlich in der Mathias- und-Charlotte-Jäde-Stiftung und war Vorsitzender des Jugend- und Sportausschusses des Deutschen Städtetages.
Nach Besuch des Arnoldi-Reformrealgymnasiums zu Gotha studierte Heinz Blankenburg vom Sommer 1933 bis Wintersemester 1934/35 in Göttingen Rechts-und Staatswissenschaften, dass er nach geleistetem Reichsarbeitsdienst in Berka/Werra in der ABteilung 6/232 in Jena vom Wintersemester 1935/36 bis zum Sommersemester 1937 fortsetzte und mit erfolgreicher Promotion zum Dr. jur. am 23.12.1937 abschloss. Zum 27.8.1940 legte er das 2 juristische Staatsexamen ab und wurde Regierungsassesor im Innenministerium von Thüringen.
Zum 1.11.1937 wurde Heinz Blankenburg zur 6. Kompanie des Schützenregiments 1 (ab 1942/43 Panzergrenadierregiment) in Weimar eingezogen und nahm laut eigenen Angaben am Einmarsch in das Sudetenland sowie am Polen-, Frankreich-, und Russlandfeldzug teil, wo er zuletzt am 30.1.1945 zum Hauptmann d.R. befördert wurde und verschiedene Kriegsauszeichnungen erhielt.
Am 22.11.1944 heiratete Heinz Blankenburg Vera Pflaumbaum, Tochter des Landwirts und Pferdezüchters Emil Pflaumbaum aus Uszpiaunehlen (ab 1938 Fohlental, 1947-2020 Nowouralsk, seither Nowouralskoje) im damaligen Ostpreußischen Landkreis Pillkallen (ab 1938 Schloßberg). Emil Pflaumbaum baute nach 1945 in Liensfeld bei Eutin eine Trakehnerzucht auf, bevor er 1962 starb.
Nach Entlassung aus britischer Gefangenschaft am 15.8.1945 trat er am 1.10.1945 seinen Dienst als Angestellter bei der Kreisverwaltung Eutin an und war dort als Leiter des Informationsbüros und Verbindungsmann zur britischen Militärregierung beim Aufbau der Selbstverwaltung im Kreis Eutin tätig. Am 21.3.1947 wurde Dr. Heinz Blankenburg Stadtdirektor von Bad Schwartau und am 1.5.1950 zum Bürgermeister der Stadt gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis zu seinem Ausscheiden und Pensionierung zum 30.4.1974. Seit 1959 gehörte der bis dahin parteilose Blankenburg der CDU an, engagierte sich ehrenamtlich in der Mathias- und-Charlotte-Jäde-Stiftung und war Vorsitzender des Jugend- und Sportausschusses des Deutschen Städtetages.
Custodial history
Custodial history
Die Sammlung von persönlichen Unterlagen (Urkunden, Zeitungsausschnitten, Zeugnissen u.a.) wurde am 30.9.2025 von dessen Sohn Hans-Ulrich Blankenburg dem Stadtarchiv übergeben. Es folgte wenige Tage später noch ein Nachtrag mit weiteren Unterlagen.