Abt. 207.SM
Vollständige Signatur
KrA RZ, Abt. 207.SM
Bestand
Identifikation (kurz)
Titel
Titel
Stiftung Mecklenburg
Bestandsdaten
Beschreibung
Beschreibung
Am 1. Juni 1973 wurde die Stiftung Mecklenburg durch Erlass des schleswig-holsteinischen Innenministers als eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet. Sitz der Stiftung wurde Ratzeburg, zunächst im Kreismuseum, wo im Oktober 1973 die sog. "Mecklenburger-Räume"
feierlich eingeweiht wurden. Im September 1986 zog die Stiftung Mecklenburg in die ehemalige Domkaserne, die zum Haus Mecklenburg umgebaut wurde. Alle genutzten Räumlichkeiten lagen auf der Domhalbinsel Ratzeburgs, welcher Teil der Stadt bis 1937 zu Mecklenburg-Strelitz gehörte.Erst im Jahr 2009, Jahre nach der Wiedervereinigung, wurde auf Beschluss des Stiftungsrats der Sitz von Ratzeburg nach Schwerin verlegt.
Bereits 1951 war in Neumünster die Landsmannschaft Mecklenburg gegründet worden, für welche der Kreis Herzogtum Lauenburg 1953 die Patenschaft übernahm. Mitglieder dieser Vereinigung waren maßgeblich an einem Zustandekommen der Stiftung Mecklenburg beteiligt.
Der Zweck der Stiftung wird in ihrer Satzung mit der Förderung der Mecklenburger Identität beschrieben, welcher vor allem in der Zeit der deutschen Teilung einer lebendigen Erinnerung an Mecklenburg diente. Die inhaltliche Ausrichtung änderte sich mit der Wiedervereinigung, nach deren Verwirklichung man sich eher als Institution begriff, die den Brückenschlag zwischen West und Ost, zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, vor allem im kulturellen Bereich ermöglichen will. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, kümmerte man sich aktiv um die Sammlung von für Mecklenburg typischem Kulturgut, wozu vor allem Mecklenburger Trachten, Gemälde, Mobiliar und Bücher zählten. Verschiedene Projekte zu aktuellen Jubiläen, Ausstellungen, Publikationen, Lesungen, Bildungsveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern und Ratzeburg und die Pflege des Niederdeutschen zählen zu den umfangreichen Aktivitäten der Stiftung. Die Stiftungsarbeit verteilt sich auf die drei Stiftungsorgane: dem Stiftungsvorstand, dem Stiftungsrat
und der Geschäftsführung.
feierlich eingeweiht wurden. Im September 1986 zog die Stiftung Mecklenburg in die ehemalige Domkaserne, die zum Haus Mecklenburg umgebaut wurde. Alle genutzten Räumlichkeiten lagen auf der Domhalbinsel Ratzeburgs, welcher Teil der Stadt bis 1937 zu Mecklenburg-Strelitz gehörte.Erst im Jahr 2009, Jahre nach der Wiedervereinigung, wurde auf Beschluss des Stiftungsrats der Sitz von Ratzeburg nach Schwerin verlegt.
Bereits 1951 war in Neumünster die Landsmannschaft Mecklenburg gegründet worden, für welche der Kreis Herzogtum Lauenburg 1953 die Patenschaft übernahm. Mitglieder dieser Vereinigung waren maßgeblich an einem Zustandekommen der Stiftung Mecklenburg beteiligt.
Der Zweck der Stiftung wird in ihrer Satzung mit der Förderung der Mecklenburger Identität beschrieben, welcher vor allem in der Zeit der deutschen Teilung einer lebendigen Erinnerung an Mecklenburg diente. Die inhaltliche Ausrichtung änderte sich mit der Wiedervereinigung, nach deren Verwirklichung man sich eher als Institution begriff, die den Brückenschlag zwischen West und Ost, zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, vor allem im kulturellen Bereich ermöglichen will. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, kümmerte man sich aktiv um die Sammlung von für Mecklenburg typischem Kulturgut, wozu vor allem Mecklenburger Trachten, Gemälde, Mobiliar und Bücher zählten. Verschiedene Projekte zu aktuellen Jubiläen, Ausstellungen, Publikationen, Lesungen, Bildungsveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern und Ratzeburg und die Pflege des Niederdeutschen zählen zu den umfangreichen Aktivitäten der Stiftung. Die Stiftungsarbeit verteilt sich auf die drei Stiftungsorgane: dem Stiftungsvorstand, dem Stiftungsrat
und der Geschäftsführung.
Enthält
Enthält
Einrichtungen der Stiftung Mecklenburg (Vorstand, Stiftungsrat), Grundlagen, Finanzen, Arbeit der Stiftung, Baumaßnahmen am Gebäude Domkaserne / Haus Mecklenburg in Ratzeburg, Würdigung mecklenburgischer Persönlichkeiten und Geschichte