Abt. 279

Complete identifier

LASH, Abt. 279

Fonds


Identification (short)


Title Title
Stadt Eutin
Life span Life span
1722-1935

Fonds data


Contents Contents
Der Bestand der Stadt Eutin, der im Landesarchiv liegt, ist fragmentarisch und umfasst vor allem den gerichtlichen Bereich, der nach Ende der städtischen Gerichtsbarkeit 1854 und 1861 auf das Amtsgericht Eutin übergegangen war.
History of creator History of creator
1156/57 wurde die Holländersiedlung Eutin Marktort und erhielt 1257 vom Bischof von Lübeck das Lübische Stadtrecht. Nachdem 1309 das Eutiner Kollegiatstift gegründet worden war, verlegte der Lübecker Bischof seinen Sitz Anfang des 14. Jahrhunderts nach Eutin. In der Folge war Eutin erst Residenzstadt der Bischöfe und Fürstbischöfe von Lübeck, dann der Herzöge und Großherzöge von Oldenburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehörte Eutin als Teil des Fürstentums Lübeck zum (Groß-)Herzogtum Oldenburg, ab 1918 Freistaat Oldenburg genannt. Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 wurde Eutin Kreisstadt des neu gegründeten preußischen Kreises Eutin und nach der Zusammenlegung der Kreise Eutin und Oldenburg 1970 des neuen Kreises Ostholstein.
Custodial history Custodial history
Die eigentliche Überlieferung der Stadt Eutin ab der Mitte des 15. Jahrhunderts befindet sich im Stadtarchiv in Eutin, das im Jahr 1953 neu geordnet wurde. Hier werden auch die Schuld- und Pfandprotokolle Band 1 bis 3 der Jahre 1706-1761 verwahrt.
Vom Amtsgericht Eutin kamen die gerichtlichen Unterlagen als Leihgabe an das Kreisarchiv Eutin und 1939 während des Zweiten Weltkrieges zusammen mit Akten der Regierung Eutin zur Sicherheit in einen süddeutschen Bergstollen. Im Zuge einer allgemeinen Rückführung gelangte das Schriftgut schließlich 1946 nach Kiel ins Staatsarchiv, wurden aber bis 1952 nach Eutin ausgeliehen, um vor Ort bearbeitet werden zu können. Endgültig an das Landesarchiv abgegeben wurden die Unterlagen 1952, 1953 und 1955 vom Kreis Eutin, 1969 vom Amtsgericht Eutin und 1965 vom damaligen Staatsarchiv Oldenburg in Oldenburg.
Includes Includes
Justizsachen; Testamente (mit Index); Schuld- und Pfandprotokolle 1761-1891; Personalakten.
Literature Literature
Siehe auch Inventare anderer Eutiner Archive im Bibliotheksbestand: von Innungs- und Zunftarchivalien (H III 124 und H III 135), der Kirchengemeinde und der Eutiner Landeskirche (H III 144 und H III 149) sowie der Kreisbibliothek (H III 292).

See


Corresponding archival items Corresponding archival items
Die Stadt Eutin spielt auch innerhalb fast aller weiteren Bestände Landesteils Lübeck eine Rolle, also in Abt. 260, 261, 269, 265, 275, 286, 287 und 289.
Die Überlieferung der nachfolgenden preußischen Behörden findet sich vor allem in Abt. 320.5 (siehe Bestandsgruppe "Preußische Verwaltung") und Abt. 355.11 (siehe Bestandsgruppe "Justiz").
Inventare und Hausbeschreibungen der Stadt liegen in Abt. 400.4 (siehe Bestandsgruppe "Sammlungen").

Further information (fonds)


Size in m Size in m
3

Information / Notes


Additional information Additional information
Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 279 Nr. 1