Nr. 12
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LASH, Urk.-Abt. 210, Nr. 12
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Herzog Otto II. von Braunschweig-Lüneburg errichtet auf Vermittlung des Fürsten Witzlaw II. von Rügen eine Sühne mit Herzog Albrecht III. von Sachsen-Lauenburg, wonach der Bund des letzteren mit den Rittern und Knappen von Lüneburg aufgehoben, die Streitigkeiten beider Herzöge wegen des Schlosses Bleckede auf den angekündigten Reichstag zu Mühlhausen am 2. Februrar dem König Rudolf I. von Habsburg und im Falle seines Todes von dem Fürsten Witzlaw zur Entscheidung gestellt werden. Der Herzog von Sachsen-Lauenburg wird Konrad I. von Braunschweig-Lüneburg, Bischof von Verden, den entrichteten Zehnten zurückgeben. Wenn die Mannen Ottos Herzog Albrecht oder sein Land schädigen, will Fürst Wizlaw bis zur Entschädigung in Lübeck Einlager halten. Hermann Ribe junior und der Advokat Jo von Lobeke sollen die Streitigkeiten der beiderseitigen Mannen schlichten. Gelingt es diesen nicht, so soll Herzog Otto die Ritter Gebhard Magnus und Werner von Meding, und Herzog Albrecht den Erik von Comed und Hermann Ribe junior zu Schiedsrichtern setzen, die Kastellane in den Burgen Lüneburg, Harburg und Thune werden sich zur Aufrechterhaltung mitverpflichten.
d.d. Lovenborch MCCLXXXVII in die beati Nicolai.
d.d. Lovenborch MCCLXXXVII in die beati Nicolai.
Life span
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1287
Includes
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Ausfertigung, Pergament, die beiden Siegel fehlen
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Additional information
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1287 Dezember 6 Lauenburg
Representations
| Type | Name | Access | Information | Action |
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