Nr. 64
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LASH, Urk.-Abt. 7, Nr. 64
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Dechant, Senior und das ganze Domkapitel des Stiftes Lübeck bekunden, dass sie auf Empfehlung des Herzogs Johann Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf, Erzbischof von Bremen und Bischof von Lübeck, überbracht am 23. Dezember 1623 durch dessen Räte Hans von Bülow, Propst des Altklosters, Amtmann zu Tremsbüttel und Steinhorst, und Justus Stein, Kammersekretär, und ebenso des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf, überbracht durch dessen Landrat bzw. Kanzler Wulf Blome zu Testorf und Martin Chemnitz, Dr. jur., zusammen mit dem Konsens des jetzigen Koadjutors, des Herzogs Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf, den Herzog Hans (Johann) den Jüngeren von Schleswig-Holstein-Gottorf als Eventual-Nachfolger seines Bruders Adolf bei dessen Tod oder Resignation, zum Koadjutor designiert haben unter folgenden Bedingungen: 1) Herzog Hans unterzeichnet die gleiche Kapitulation wie sein Bruder. 2) Herzog Hans muss Verhandlungen über die Verbesserung der Kapitulation, solange er minderjährig (unter 25 Jahren) ist, zulassen. 3) Die Designation darf kein Präjudiz gegen die freie Wahl und keinen Anlass zur Inkorporation geben. 4) Herzog Friedrich III. schützt Stift und Kapitel gegen Ungelegenheiten, die aus der Designation entstehen könnten. 5) Herzog Hans ratifiziert den kürzlich geschehenen Tausch der Güter Redingsdorf und Ovendorf gegen die fünf Oldenburgischen Dörfer Lübbersdorf, Sipsdorf, Riepsdorf, Bollbrügge und Sütel.
Life span
Life span
1623
Includes
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Ausfertigung, Pergament, deutsch, Siegel an Pressel
Information / Notes
Additional information
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1623 Dezember 24
Representations
| Type | Name | Access | Information | Action |
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| Original | Urkunde | Show details page |