Nr. 89

Vollständige Signatur

LASH, Urk.-Abt. 210, Nr. 89

Verzeichnung


Identifikation


Titel Titel
Herzog Erich I. von Sachsen-Lauenburg lässt über seine und seiner Brüder Johann II. und Albrecht III. von Sachsen-Lauenburg Verhandlungen mit ihrem Verwandten und Vormund, dem Herzog Albrecht II. von Sachsen-Wittenberg, folgende Zeugenaussagen das Ritters Albert Wulf von Schwarzenbek durch den Notar Johannes Wedekin aus Ratzeburg in Lauenburg verzeichnen:
1. Als Herzog Albrecht II. von Sachsen-Wittenberg auf seine und seiner Neffen Johann II., Albrecht III. und Erich I. von Sachsen-Lauenburg Kosten zum König Rudolf I. nach Erfurt reiste und Graf Otto von Bren daselbst starb, schenkte ihnen gemeinschaftlich der König die Besitzungen desselben. Graf Albrecht von Anhalt, zum Schiedsrichter der bei der Teilung entstandenen Streitigkeiten gewählt, überließ die Entscheidung dem König und dieser dem obersten Richter im Reich, Otto IV. mit dem Pfeil, Markgraf von Brandenburg. Durch Verschulden des Herzogs von Sachsen-Wittenberg ist die Angelegenheit auf dem Gerichtstage zu Emerenberg unentschieden geblieben. An dem damals dem Markgrafen verpfändeten Schloss Belzig, Schloss Gommern, welches verpfändet ist der Burggrafschaft Magdeburg, sowie an dem damals verpfändeten Sachsenhagen besitzen sämtliche Herzöge von Sachsen gemeinsames Recht.
Zeugen: Ulrich, Domherr zu Hamburg, Johann von Soltow, Dietrich von Ebersfelde und Hermann Zöllner, Vikar und Priester zu Lauenburg, Ritter Ludolf Stake und Luder von Ribe, Notar und andere.

d.d. MCCCXXX septimo die septima mensis Maii.
Laufzeit Laufzeit
1337
Enthält Enthält
Ausfertigung, Pergament, mit Notariatszeichen

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
1337 Mai 7

Repräsentationen

Typ Bezeichnung Zugang Information Aktion
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