Nr. 9
Vollständige Signatur
LASH, Urk.-Abt. 142, Nr. 9
Verzeichnung
Identifikation
Titel
Titel
König Christian III. von Dänemark bestätigt Bürgermeistern und Rat der Stadt Plön, denen in der vergangenen Fehde zwischen König und Stadt Lübeck ihre Privilegien abhändig gemacht und auf den Verlust hin durch den König insgemein bestätigt worden waren, nachdem sie ihre Privilegien wiedererlangt haben, die Siegel jedoch abgeschnitten sind, alle von seinen Vorgängern erlangten Privilegien, wie sie nacheinander in einen Brief verfaßt sind, wortwörtlich von neuem:
Segeberg, 1487 Dezember 6: König Johann von Dänemark und sein Bruder Herzog Friedrich I.von Schleswig-Holstein bekunden, dass sie in Gegenwart ihrer Prälaten und Räte Bischof Albert Krummendiek von Lübeck, Enwald Sovenbroder, Dompropst zu Schleswig, Hans von Ahlefeldt, Ritter, und Otto Hoke die von ihren Vorgängern auf die Freiheit und Gerechtigkeit ihres Weichbildes Plön gegebenen besiegelten Urkunden folgenden Wortlautes gesehen haben:
1385 Oktober 27: Graf Adolf VII. von Holstein-Plön bekundet, von seinen Vorgängern auf die Freiheit und Gerechtigkeit seines Weichbildes Plön gegebene besiegelte Urkunden folgenden Wortlautes gesehen zu haben:
1236 April 29: Graf Adolf IV. von Holstein verleiht den Bürgern von Plön das Recht der Stadt Lübeck, im Falle eines Krieges mit dieser das Recht der Stadt Hamburg, und begrenzt das Weichbild. Siegelankündigung. Zeugen: Ratmann, Kirchherr zu Plön. Ludwig, Kaplan des Grafen. Volrad, Küchenmeister. Dietrich Duncker. Johann Rantzau, Vogt zu Plön, genannt von Kleveez. Niederdeutsche Übersetzung eines [gefälschten?] lateinischen Originals.
Plön, 1260 März: Die Grafen Johann I. von Holstein-Kiel und Gerhard I. von Holstein-Itzehoe schenken ihren Brüdern zu Plön den Vleschower Berch vor dem Weichbild Plön, doch ohne ihren Baumgarten mit den zugehörigen Wurten. Siegelankündigung. Zeugen: Hartwig, Küchenmeister. Emeke Kale. Otto von Plön. Gervasius, Kirchherr zu Plön. Marquart, Vogt zu Plön. Steffen van dem Berge. Steffen by dem Zee. Johann van dem Torne. Kitzer Klamp. Niederdeutsche Übersetzung eines lateinischen Originals.
1322: Graf Johann III. von Holstein-Plön verkauft Ratmannen und Gemeinheit zu Plön drei Wurten, genannt Olde Boemgarden, vor dem Stadttor nach der Mühle hin gelegen, für 16 Mark Lübsch. Siegelankündigung. Niederdeutsche Übersetzung eines lateinischen Originals, welches sie bestätigt nach Maßgabe näherer Bestimmungen über Holznutzung, Weide und Abgrenzung des lübschen vom Burgrecht und bekundet, dass zu letzterem fünf Wurten, vor der Schloß nach der Alesborch zu gelegen, bewohnt von Volrad Ascheberg, Hinrich, Vikar auf dem Schloß Plön, Klaus Vos, Grete Raboyze und Swartekop, mit den zugehörigen genannten Äckern gehören. Siegelankündigung. Zeugen: Volrad Ascheberg, Bertram und Johann Kule, Brüder, Johann Parcham, Pfaffe des Grafen, Johann Ole, sein Vogt zu Plön.
Plön, (1390 März): Die Grafen Klaus und Gerhard VI. von Holstein-Rendsburg, bestätigen der Stadt Plön die (vorstehende) Urkunde Graf Adolfs VII. von Holstein-Plön auf ihre Freiheit und ihr lübsches Recht. Siegelankündigung und Datum fehlen.
Plön, 1390 März 12: Die Grafen Klaus und Gerhard VI. von Holstein-Rendsburg geben der Stadt Plön die Heerstraße durch Plön, von Kiel nach Lübeck über den Lyzek, frei, so dass jeder Kaufmann sie zwischen Kiel und Lübeck benutzen soll, und bestätigen den Jahrmarkt und das von Graf Adolf VII. gegebene freie Geleit von Sonnabend nach breden mandach acht Tage lang. Siegelankündigung.
Zeugen: Benedikt von Ahlefeldt, Breide von Rantzau, Hinrich von Siggem.
Siegelankündigung König Johanns von Dänemark und Herzog Friedrichs von Schleswig-Holstein.
Siegelankündigung König Christians III.
Segeberg, 1487 Dezember 6: König Johann von Dänemark und sein Bruder Herzog Friedrich I.von Schleswig-Holstein bekunden, dass sie in Gegenwart ihrer Prälaten und Räte Bischof Albert Krummendiek von Lübeck, Enwald Sovenbroder, Dompropst zu Schleswig, Hans von Ahlefeldt, Ritter, und Otto Hoke die von ihren Vorgängern auf die Freiheit und Gerechtigkeit ihres Weichbildes Plön gegebenen besiegelten Urkunden folgenden Wortlautes gesehen haben:
1385 Oktober 27: Graf Adolf VII. von Holstein-Plön bekundet, von seinen Vorgängern auf die Freiheit und Gerechtigkeit seines Weichbildes Plön gegebene besiegelte Urkunden folgenden Wortlautes gesehen zu haben:
1236 April 29: Graf Adolf IV. von Holstein verleiht den Bürgern von Plön das Recht der Stadt Lübeck, im Falle eines Krieges mit dieser das Recht der Stadt Hamburg, und begrenzt das Weichbild. Siegelankündigung. Zeugen: Ratmann, Kirchherr zu Plön. Ludwig, Kaplan des Grafen. Volrad, Küchenmeister. Dietrich Duncker. Johann Rantzau, Vogt zu Plön, genannt von Kleveez. Niederdeutsche Übersetzung eines [gefälschten?] lateinischen Originals.
Plön, 1260 März: Die Grafen Johann I. von Holstein-Kiel und Gerhard I. von Holstein-Itzehoe schenken ihren Brüdern zu Plön den Vleschower Berch vor dem Weichbild Plön, doch ohne ihren Baumgarten mit den zugehörigen Wurten. Siegelankündigung. Zeugen: Hartwig, Küchenmeister. Emeke Kale. Otto von Plön. Gervasius, Kirchherr zu Plön. Marquart, Vogt zu Plön. Steffen van dem Berge. Steffen by dem Zee. Johann van dem Torne. Kitzer Klamp. Niederdeutsche Übersetzung eines lateinischen Originals.
1322: Graf Johann III. von Holstein-Plön verkauft Ratmannen und Gemeinheit zu Plön drei Wurten, genannt Olde Boemgarden, vor dem Stadttor nach der Mühle hin gelegen, für 16 Mark Lübsch. Siegelankündigung. Niederdeutsche Übersetzung eines lateinischen Originals, welches sie bestätigt nach Maßgabe näherer Bestimmungen über Holznutzung, Weide und Abgrenzung des lübschen vom Burgrecht und bekundet, dass zu letzterem fünf Wurten, vor der Schloß nach der Alesborch zu gelegen, bewohnt von Volrad Ascheberg, Hinrich, Vikar auf dem Schloß Plön, Klaus Vos, Grete Raboyze und Swartekop, mit den zugehörigen genannten Äckern gehören. Siegelankündigung. Zeugen: Volrad Ascheberg, Bertram und Johann Kule, Brüder, Johann Parcham, Pfaffe des Grafen, Johann Ole, sein Vogt zu Plön.
Plön, (1390 März): Die Grafen Klaus und Gerhard VI. von Holstein-Rendsburg, bestätigen der Stadt Plön die (vorstehende) Urkunde Graf Adolfs VII. von Holstein-Plön auf ihre Freiheit und ihr lübsches Recht. Siegelankündigung und Datum fehlen.
Plön, 1390 März 12: Die Grafen Klaus und Gerhard VI. von Holstein-Rendsburg geben der Stadt Plön die Heerstraße durch Plön, von Kiel nach Lübeck über den Lyzek, frei, so dass jeder Kaufmann sie zwischen Kiel und Lübeck benutzen soll, und bestätigen den Jahrmarkt und das von Graf Adolf VII. gegebene freie Geleit von Sonnabend nach breden mandach acht Tage lang. Siegelankündigung.
Zeugen: Benedikt von Ahlefeldt, Breide von Rantzau, Hinrich von Siggem.
Siegelankündigung König Johanns von Dänemark und Herzog Friedrichs von Schleswig-Holstein.
Siegelankündigung König Christians III.
Laufzeit
Laufzeit
1542
Enthält
Enthält
Ausfertigung, Pergament, auf Leinen aufgezogen, in den Brüchen zerstört, Siegel an Pergamentstreifen verloren, unter dem Umbug: Relator Wolff Rantzaw (Rantzau) voget tho Plone!
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
Rendsburg, 1542 März 14
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
|---|---|---|---|---|
| Original | Urkunde | Detailseite anzeigen |