Nr. 390
Vollständige Signatur
LASH, Abt. 2002, Nr. 390
Verzeichnung
Identifikation
Titel
Titel
700 Jahre Reichsfreiheit Lübeck
Laufzeit
Laufzeit
1926-1926
Enthält
Enthält
Kurzbeschreibung: Feierlichkeiten in der Freien und Hansestadt Lübeck vom 3. bis 6. Juni 1926 anlässlich des 700-jährigen Jubiläums der im Jahr 1226 durch Kaiser Friedrich II. verliehenen Reichsfreiheit. – Mit dem sogenannten Groß-Hamburg-Gesetz verlor Lübeck ab 1. April 1937 seine Eigenstaatlichkeit und wurde Teil der preußischen Provinz Schleswig-Holstein.
Beschreibung: Kartografische Darstellung der mittelalterlichen Handelsverbindungen Lübecks als Haupt der Hanse. Stadtsilhouette und Altstadtimpressionen: Holstentor, Rathaus und Marktplatz. Heiligen-Geist-Hospital und Burgtor. Pastorenhäuser der Jakobikirche. Leben in Gängen und Höfen. Moderne Bauten in Lübeck. Schiffe im Lübecker Hafen. Hochofenwerk Herrenwyk. – Die 700-Jahr-Feier der Reichsfreiheit: Als Teilnehmer der Feierlichkeiten Reichsverkehrsminister Dr. Rudolf Krohne für die Reichsregierung, Botschafter der Sowjetrepubliken Nikolai Krestinsky, die Gesandten von Norwegen, Finnland, Lettland, Estland, Litauen, Dänemark und Schweden. Senatspräsident und Bürgermeister Dr. Carl Wilhelm Petersen aus Hamburg, Senatspräsident und Bürgermeister Dr. Martin Donandt aus Bremen, Senatspräsident Heinrich Sahm aus Danzig. Senator Dr. Julius Vermehren als Vertreter des Lübecker Senats und Ehrenvorsitzender der 700-Jahr-Feier. Thomas Mann „der Buddenbrook Dichter“. – Kreuzer Emden als Delegation der Reichsmarine und Nachbau einer Hansekogge im Lübecker Hafen. – Enthüllung des St. Jürgen-Denkmals als Geschenk der Schwesterstädte Bremen und Hamburg.* – Historischer Festzug mit der Darstellung von Motiven aus Lübecks Vergangenheit: Das große Lübecker Stadtsiegel, Überbringung der Reichsfreiheitsurkunde, Kirchen und der Totentanz aus St. Marien, der schwarze Tod, ein Kaufmannszug, Lübeck als Haupt der Hanse, Einzug Kaiser Karls IV. in Lübeck 1375, Jürgen Wullenwevers Aufstieg und Untergang **, Lübecker Sagen und Geschichten, Napoleonische Zeit, Eisenbahn und Industrialisierung, Innungen und gewerbliche Vereine. – Lübeck in Festbeleuchtung. – Deutsch-nordische Pressekonferenz in Lübecks Travemünde.
*Beim St. Jürgen-Denkmal (hochdeutsch St. Georg) handelt es sich um eine Nachbildung des im Jahr 1489 vom Lübecker Maler und Bildhauer Bernt Notke für die Nikolaikirche in Stockholm angefertigten St. Georgsgruppe. Die Aufstellung des Geschenkes war Bestandteil der großen Ausstellung „Lübeckische Kunst außerhalb Lübecks“, die im Jubiläumsjahr 1926 auf Anregung des Lübecker Museumsdirektors Carl Georg Heise in der Katharinenkirche stattfand.
**Jürgen Wullenwever war von 1533 bis 1535 Bürgermeister Lübecks. Er spielte in den 1520er und 1530er Jahren eine wesentliche Rolle bei Einführung der Reformation in Lübeck und in den Auseinandersetzungen aufrührerischer Kräfte mit dem Rat. Nach Isolierung durch außenpolitische Verstrickungen wurde er 1537 verhaftet und hingerichtet.
*Beim St. Jürgen-Denkmal (hochdeutsch St. Georg) handelt es sich um eine Nachbildung des im Jahr 1489 vom Lübecker Maler und Bildhauer Bernt Notke für die Nikolaikirche in Stockholm angefertigten St. Georgsgruppe. Die Aufstellung des Geschenkes war Bestandteil der großen Ausstellung „Lübeckische Kunst außerhalb Lübecks“, die im Jubiläumsjahr 1926 auf Anregung des Lübecker Museumsdirektors Carl Georg Heise in der Katharinenkirche stattfand.
**Jürgen Wullenwever war von 1533 bis 1535 Bürgermeister Lübecks. Er spielte in den 1520er und 1530er Jahren eine wesentliche Rolle bei Einführung der Reformation in Lübeck und in den Auseinandersetzungen aufrührerischer Kräfte mit dem Rat. Nach Isolierung durch außenpolitische Verstrickungen wurde er 1537 verhaftet und hingerichtet.
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
1926. Hersteller: Wirtschafts-Film G.m.b.H., Berlin, 35 mm. 414 m (23 Min.). S/W. Stumm.
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
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